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Hallo,
Nun ist es bereits eine Woche her, als mich der Flieger aus Orlando wieder nach Frankfurt zurück brachte. Das Jetlag habe ich dieses mal sehr gut überstanden, bereits nach 2 Tagen merkte ich nichts mehr davon.
Aber ich fange lieber mal von vorne an:
Unser Flug brachte uns nonstop nach Florida, die Immigration dauerte auch gar nicht lange und innert 45 min waren wir offiziell in der USA samt unserem Gepäck. Leider dauerte es noch ca. 30 min bis wir unseren Mietwagen hatten, so konnten wir dann endlich nach Southwest Florida starten, denn unser gemietetes Haus mit eigenem Pool befand sich in Cape Coral, also direkt neben Ft. Myers. Die Fahrt zog sich ziemlich hin und wir benötigten ca. 4 Stunden bis wir endlich eintrafen. Das Haus war sehr schön eingerichtet, verfügte über alle möglichen Features und Addons, es gefiel uns sehr gut hier! Fuer 11 Tage hatten wir das Haus gemietet. Fast schon zu schade, dass wir es nicht für die ganze Zeit hatten, aber wir wollten ja noch einen kleinen Roundtrip durch Florida machen.
So verbrachten wir rund um Cape Coral viel Zeit mit Golfen, Shoppen uva. selbst grillen. Die leckeren Steaks in USA sind schon ne Wucht! Endlich mal auskosten können, was die amerikanischen Supermärkte so hergeben war schon toll. Ein weiteres Highlight war ein Sonnenuntergang in Naples, den wir erleben konnten - wunderschön!
Fuer kurze Zeit hatten wir auch einen "Kälteeinbruch", und es waren lange Hosen angesagt, bei ca. 15 Grad. Jedoch stieg das Thermometer wieder schnell auf knapp 30 Grad, und somit wurds auch wieder ziemlich schwül.
Nachdem wir das Haus verlassen mussten ging es mit dem nun ziemlich voll gestopften Mietwagen über Naples durch die Everglades nach Miami. In den Sümpfen sahen wir sehr viele Alligatoren und sonstiges einheimisches Getier, wie Vögel und alles was so im und um den Sumpf lebt. Ganz wohl war mir ja nicht dabei, diesen Riesenechsen in minimalster Entfernung zu begegnen, aber sie taten uns nichts und schliefen lieber.
Gegen Abend trafen wir dann in Miami ein und suchten uns ein Hotel. Nach dem Einchecken gings nach Miami Beach auf den Ocean Drive ins Art Deco Viertel. Diese bunt schillernde Welt ist schon beeindruckend. Am nächsten Tag fuhren wir nochmals an die gleiche Stelle, jedoch überraschte uns ein Unwetter bzw. enormer Regen, der ca. 1,5 h anhielt und alles unter Wasser setzte. Als es endlich aufhörte zu regnen gingen wir wieder zum Auto und fuhren weiter.
Die Fahrt führte nach Cocoa Beach. Hier fanden wir ein nettes Hotel und checkten für die letzten zwei Nächte ein. Am Abend gingen wir auf den Pier von Cocoa Beach, denn hier gab es ein nettes Restaurant bzw. Bar. Direkt über dem Meer zu essen war schon klasse, das hab ich ja sonst nur auf der AIDA. ;-)
Am nächsten Tag fuhren wir nach Cape Canaveral zum Kennedy Space Center und schauten uns das Gelände der Nasa an. Für mich als Raumfahrtinteressierte natürlich ein tolles Erlebnis, auch wenn ich bereits 2001 schon mal dort war und den damalig erlebten Shuttlestart der Raumfaehre Discovery eigentlich nichts mehr toppen kann, so konnte ich trotzdem meine Erlebnisse von 2001 wieder etwas auffrischen.
Am letzten Tag ging es dann zum Flughafen, um uns hier mit dem Checkin Personal auseinander zu setzen. Denn man wollte unser Golfgepäck nicht umsonst befördern. 150 Dollar sollten wir pro Stück dafür zahlen! Erst nach vielen Diskussionen und Telefonaten kam endlich das ok, und sie bekam es bestätigt, dass unsere Fluggesellschaft den Transport von Sportgepäck kostenlos uebernimmt, trotz zwei weiterer normalen Gepäckstücke. Naja, diese "Kämpfe" sind wir ja gewohnt ausserhalb Deutschlands, so kamen wir dann also nach langer Zeit endlich zu unserem Gate und flogen mit der selben (!!!) Maschine wieder zurück in die Heimat.
Hier erwartete uns die Kälte und der Arbeitsalltag. Aber der nächste USA Urlaub ist nicht weit - noch im Frühjahr geht’s für ein paar Tage nach New York!
P.S.: Den Stromausfall in Florida (der grösste seit 2003 in den USA) haben wir nicht mitbekommen! Wir wurden erst auf Grund der Nachfragen aus Deutschland darauf aufmerksam und erkundigten uns. Es war zu einem Zeitpunkt als wir auf dem Golfplatz standen - da braucht man keinen Strom. ;-)
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